Just do it. Just be it. Just be yourself!

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen mich auf meine Art vorzustellen,
neben dem, was Sie bereits auf den Webseiten lesen können.

Vielleicht haben Sie sich gefragt, warum eine ehemalige Beraterin und erfolgreiche Business-Frau plötzlich Coaching anbieten will. Geht das überhaupt? Sind das nicht verschiedene Fähigkeiten?

Meine Antwort darauf ist, dass in mir diese Fähigkeiten schon immer geschlummert haben; ich habe sie jedoch mir nicht erlaubt, ich habe andere definieren lassen, was gut für mich ist. Bedaure ich damit meine Vergangenheit? Nein, überhaupt nicht. Durch sie bin ich zu diesem Punkt gekommen, über mich nachzudenken und zu erkennen, wie elementar es ist, sich damit zu beschäftigen, wer ich bin, was mich antreibt, was mir Spass macht. Bin ich heute komplett frei von dem, was andere von mir wollen? Bestimmt nicht, aber ich weiss mittlerweile besser, wer ich bin und was ich möchte. Nur so kann ich glücklich sein und das Potential in mir leben und auch wiederum an andere geben. Eine kleine Geschichte dazu, die mich stark bewegt hat, sie ist aus dem Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky – vielleicht finden Sie diese auch anregend. „Die Geschichte handelt von einem Geschäftsmann, der in den Urlaub fuhr, um dem Alltag zu entfliehen und seine Batterien wieder aufzuladen. Er verbrachte einige Tage in einem kleinen Dorf am Meer. Ein paar Tage lang beobachtete er die Dorfgemeinschaft und stellte fest, dass ein bestimmter Fischer am glücklichsten und zufriedensten von allen wirkte. Der Geschäftsmann wollte gerne wissen, woran das lag, und so fragte er den Fischer schließlich, was er jeden Tag tat. Der Mann antwortete ihm, dass er jeden Morgen nach dem Aufwachen mit seiner Frau und seinen Kindern frühstücke.

Dann gingen seine Kinder zur Schule, er fuhr zum Fischen raus, und seine Frau malte. Ein paar Stunden später kam er mit genügend Fisch für die Familienmahlzeiten nach Hause und machte ein Nickerchen. Nach dem Abendessen gingen er und seine Frau am Strand spazieren und beobachteten den Sonnenuntergang, während die Kinder im Meer schwammen.

Der Geschäftsmann war fassungslos. ‚Machen Sie das jeden Tag?‘, fragte er. ‚Meistens schon‘, antwortete der Fischer. ‚Manchmal machen wir auch andere Dinge, aber für gewöhnlich sieht mein Leben so aus.‘ ‚Und Sie können jeden Tag genügend Fische fangen?‘, fragte der Geschäftsmann. ‚Ja“, antwortete der Fischer, ‚es gibt viele Fische.‘ ‚Könnten Sie mehr Fische fangen, als Sie für Ihre Familie mit nach Hause nehmen?‘, erkundigte sich der Geschäftsmann weiter. Der Fischer antwortete lächelnd: ‚Oh ja, häufig fange ich viel mehr und lasse sie einfach wieder frei. Sie müssen wissen, ich liebe es zu fischen.‘ ‚Aber warum fischen Sie nicht den ganzen Tag und fangen so viele Fische, wie Sie können?‘, hakte der Geschäftsmann nach. ‚Dann könnten Sie den Fisch verkaufen und viel Geld verdienen. Schon bald könnten Sie ein zweites Boot kaufen und dann ein drittes Boot, andere Fischer beschäftigen, die ebenfalls viele Fische fangen. In ein paar Jahren könnten Sie sich ein Büro in einer größeren Stadt einrichten, und ich wette, dass Sie innerhalb von zehn Jahren ein internationales Fischhandelsunternehmen aufbauen könnten.‘ Der Fischer sah den Geschäftsmann freundlich an. ‚Und warum sollte ich all das tun?‘ ‚Nun, wegen des Geldes‘, antwortete der Geschäftsmann. ‚Sie würden es tun, um eine Menge Geld zu verdienen, und sich dann zur Ruhe setzen.‘ ‚Und was würde ich dann in meinem Ruhestand tun?‘, fragte der Fischer. ‚Na ja, was immer Sie möchten, nehme ich an‘, sagte der Geschäftsmann. ‚Etwa mit meiner Familie frühstücken?‘ ‚Ja, zum Beispiel‘, sagte der Geschäftsmann ein bisschen verärgert darüber, dass der Fischer sich nicht stärker für seine Idee begeisterte. ‚Und da ich so gerne zum Fischen gehe, könnte ich, wenn ich wollte, jeden Tag ein bisschen fischen?‘, fuhr der Fischer fort. ‚Ich wüsste nicht, was dagegen spräche‘, sagte der Geschäftsmann. ‚Wahrscheinlich würde es dann nicht mehr so viele Fische geben, aber vermutlich wären noch genügend da.‘ ‚Vielleicht könnte ich dann auch meine Abende mit meiner Frau verbringen.

Wir könnten am Strand spazieren gehen und den Sonnenuntergang beobachten, während unsere Kinder im Meer schwämmen?‘, fragte der Fischer. ‚Sicher, alles, was Sie wollen, wobei Ihre Kinder dann wahrscheinlich schon erwachsen sein dürften‘, sagte der Geschäftsmann. Der Fischer lächelte ihn an, gab ihm die Hand und wünschte ihm gute Erholung.“ business man and wished him a good vacation.”

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Dr. Heike Virmond
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